Die liberale Sehnsucht nach dem guten Diskurs
Das »Manifest der offenen Gesellschaft« beschwört die Kraft des Dialogs. Das ist nicht nur ziemlich naiv, sondern mündet in technokratischen Herrschaftsphantasien.
Das »Manifest der offenen Gesellschaft« beschwört die Kraft des Dialogs. Das ist nicht nur ziemlich naiv, sondern mündet in technokratischen Herrschaftsphantasien.
Das Leben als Hippie in der Sowjetunion war riskant. Lange Haare, Rockmusik und Batikhemden waren dem KGB suspekt. Gegeben hat es die Hippies im Ostblock trotzdem. Ein Blick auf die vergessene Subkultur hinter dem Eisernen Vorhang.
Das ehemalige Werbegesicht von Haribo kritisiert die Schließung des einzigen Werks in Ostdeutschland. Und damit liegt er richtig. Zumindest fast.
Influencer sind der Gipfel der Vermarktung des Selbst. Statt Inhalte präsentieren sie Konsumwünsche und verdienen damit Geld. In diesem Buchauszug erklären Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen, was das über ihre Klassenzugehörigkeit besagt.
»Tribes of Europa« und »Dark« inszenieren den gesellschaftlichen Kollaps. Je näher die Katastrophen im echten Leben an uns heranrücken, desto schlechter werden die apokalyptischen Serien.
Olaf Scholz glaubt an den Respekt, Wolfgang Thierse entdeckt den Gemeinsinn. Die Debatten in der SPD sind ein billiges Ablenkungsmanöver von den desaströsen Folgen der Agenda-Politik.
Auf RTL 2 erhalten Obdachlose 10.000 Euro, um sich aus der Straßenexistenz »herauszukämpfen«. Was als Charity daherkommt, ist brutale Ideologie.
Manche Stühle sind besser als andere, aber im Grunde sind sie alle schlecht.
Filme mit politischen Stoffen sind populär geworden – von den Inhalten abgesehen, sind die meisten aber gähnend konventionell. Dabei war der Film jahrzehntelang ein Medium der revolutionären Agitation.
Sie kommen von links und orientieren sich nach rechts. Sie glauben an die Wissenschaft, nur eben nicht an die etablierte. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Uni Basel über die »Querdenker«. JACOBIN hat mit den Forschenden über ihre Einblicke in die Bewegung gesprochen.
Vor vier Jahren verstarb der Kulturtheoretiker Mark Fisher. Geblieben ist seine Vision einer sozialistischen Zukunft.
Eine Rückkehr zur Normalität nach der Corona-Pandemie wäre fatal. Um die Welt vor weiteren Krisen – allen voran der Klimakatastrophe – zu bewahren, müssen wir das Unmögliche fordern: einen »moderat konservativen Kommunismus«.