Ines Schwerdtner ist seit Oktober 2024 Bundesvorsitzende der Linkspartei. Von 2020 bis 2023 war sie Chefredakteurin und Host des Podcasts »Hyperpolitik«.
Oliver Nachtwey ist Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel und Co-Autor der Bücher »Gekränkte Freiheit: Aspekte des libertären Autoritarismus« und »Zerstörungslust: Elemente des demokratischen Faschismus«.
Marco Bülow, der letzte Woche viel zu früh gestorben ist, setzte sich wie kein anderer für soziale Gerechtigkeit ein. Ines Schwerdtner erinnert an einen Menschen, der sich stets für den aufrichtigen Weg entschied.
Ines Schwerdtner war früher Chefredakteurin dieses Magazins – bis sie inmitten der Krise der Linken in die Partei ging. Jetzt ist die Linke zurück und Ines Vorsitzende. Ein Gespräch darüber, was die Partei bräuchte, um widerständiger zu werden.
Unsere ehemalige Chefredakteurin Ines Schwerdtner ist Co-Vorsitzende der Linkspartei geworden – und direkt in den Wahlkampf eingestiegen. Im Gespräch erklärt sie, wie sie die Partei wieder ins Parlament und darüber hinaus führen will.
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September droht die AfD eine absolute Mehrheit zu erreichen. Noch ist es nicht zu spät, das zu verhindern – aber die dafür nötige gesellschaftliche Mobilisierung bleibt bisher aus.
CDU und CSU übernehmen Positionen der AfD. Aber das gehört leider zum Standardrepertoire konservativer Parteien. Diese Entwicklung unter »Faschisierung« zu fassen, überstrapaziert den Begriff und erschwert die Analyse der Gegenwart.
Der marxistische Soziologe Erik Olin Wright, der heute vor fünf Jahren verstarb, versuchte sein Leben lang, die Welt zu verstehen, um sie zu verändern. Die posthume Übersetzung seines Werks ins Deutsche trägt dazu bei, diese Arbeit heute fortzusetzen.
Beim Landesparteitag stimmt die Berliner SPD für Enteignung und gegen den Ausbau der A 100 – alles, wofür Franziska Giffey in den Wahlkampf zog. Und auch das Bündnis mit der Immobilienlobby scheitert. Der Druck auf die Bürgermeisterin wächst.
Impfen alleine ersetzt noch keine Strategie zur Bekämpfung der Pandemie. Die Corona-Politik der Bundesregierung hat die Stärksten unterstützt und die Schwächsten vertröstet.