Die Agenda 2030 ist die Agenda der AfD
Die Agenda 2030 war ein Wunschprogramm für Unternehmer – der Koalitionsvertrag von CDU und SPD ist es nicht ganz. Auf der Suche nach Interessenvertretung könnte das Unternehmertum bald bei der AfD landen.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Die Agenda 2030 war ein Wunschprogramm für Unternehmer – der Koalitionsvertrag von CDU und SPD ist es nicht ganz. Auf der Suche nach Interessenvertretung könnte das Unternehmertum bald bei der AfD landen.
Die Schweiz ist eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Doch wie ein neuer Sammelband darlegt, haben die meisten seiner Bürger kaum was davon.
Die Zahl der Betriebsräte ist auf einem Tiefststand. Diese Krise zeigt, wie Mitbestimmungsrechte von wirtschaftlichen Interessen zurückgedrängt werden. Damit die Demokratie nicht vor den Werktoren endet, brauchen wir jetzt mehr betriebliche Gegenmacht.
Hafenarbeit war einst ein stabiler Job, wird aber zunehmend prekär: Konzerne übernehmen zentrale Knotenpunkte und monopolisieren die Schifffahrt. Nun ist auch MSC, die größte Reederei der Welt, in Hamburg – mit Folgen für Beschäftigte.
Die Linkspartei war lange nicht sichtbar genug am Arbeitsplatz, sagt der Volkswagen-Elektroniker und Gewerkschafter Cem Ince, der neu in den Bundestag einzieht für Die Linke. Im Gespräch mit JACOBIN schildert er, wie er das ändern will.
Unternehmen, die vom NS-Regime profitierten, prägen die deutsche Wirtschaft noch immer. In seinem neuen Buch argumentiert Zachary Gallant: Eine Entnazifizierung Deutschlands wird es erst geben, wenn Nazi-Erben diese Profite zurückgeben.
Laut dem neuen Oxfam-Bericht hat kein anderes Land in Europa so viele Milliardäre wie Deutschland. Wer die Demokratie stärken will, muss die Macht der Superreichen beschränken.
Friedrich Merz will »neuen Wohlstand für Deutschland« schaffen. Doch seine Agenda 2030 ist vor allem ein Geschenk an den deutschen Exportsektor – und macht die Mehrheit der Bevölkerung ärmer.
Die deutsche Autoindustrie steckt in der Krise – und die Beschäftigten zahlen den Preis. Wolfgang Schaumberg, Mitbegründer der Gruppe oppositioneller Gewerkschafter bei Opel in Bochum, spricht darüber, wie klassenkämpferische Betriebspolitik gelingen kann.
Die neoliberale Politik, die die AfD stark gemacht hat, droht sich unter der kommenden Regierung noch zu verschärfen. Die antifaschistische Antwort wäre eine Wirtschaftspolitik, die die Menschen ermächtigt und ihnen die Hoffnung gibt, dass es auch wieder bergauf gehen kann.
Christian Lindner ist im Wahlkampf und fordert eine krypto-freundliche Wirtschaftspolitik. Damit machen sich die Liberalen zu willfährigen Helfern der zynischsten Betrüger der Gegenwart, findet Ole Nymoen.
Die Einnahmen aus Kirchensteuern gehen zurück. Das ist aber kein Grund, sich um die Finanzen von Gottes Vertretung auf Erden zu sorgen.