Beten für den Schuldenschnitt
Schulden sind nicht das Ergebnis moralischen Versagens, sondern wirtschaftlicher Abhängigkeit. Darin sind Christentum, Judentum und Islam sich einig.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Schulden sind nicht das Ergebnis moralischen Versagens, sondern wirtschaftlicher Abhängigkeit. Darin sind Christentum, Judentum und Islam sich einig.
Die CDU behauptet, die Abschaffung des Bürgergeldes würde die schwächelnde Wirtschaft stärken. Das ist Unsinn. Den Konservativen geht es bei ihren Tiraden gegen das Bürgergeld um etwas anderes, nämlich die Disziplinierung der Arbeiterklasse.
Die Bezahlkarte für Asylbewerber ist Schikane und schränkt den ohnehin schon engen Handlungsspielraum von Geflüchteten noch weiter ein. Für den Staat droht die Bezahlkarte zu einer teuren Bürokratiefalle zu werden. Die einzigen Gewinner sind Firmen wie Visa und Mastercard.
Neoliberale Klimapolitik ist unbeliebt und ineffektiv. Was wir stattdessen brauchen, ist eine populäre Klimapolitik, die gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet wird und ihren Lebensstandard anhebt.
Nicht nur VW steckt in der Krise, die gesamte deutsche Wirtschaft schrumpft. Gegen den drohenden brutalen Stellenabbau und die anhaltende Rezession hilft nur eine aktive Industriepolitik.
Inflation ist eine Umverteilung von unten nach oben, gegen die es ein wirksames Mittel gibt: Preiskontrollen. Wie das funktioniert, erklärt die Ökonomin Isabella Weber im Interview.
Die italienische Regierung glaubt, die Identität ihres Landes sei durch Zuwanderung bedroht. Gleichzeitig braucht Italiens Wirtschaft billige Arbeitskräfte. Melonis Lösung? Sie schafft eine migrantische Arbeiterklasse ohne Bürgerrechte.
Wer in Unternehmen oder Staaten investieren will, kommt an Ratingagenturen nicht vorbei. Dabei sind Ratingagenturen nicht nur extrem mächtige Marktteilnehmer – sie bestimmen die Spielregeln des Kapitalmarkts selbst.
Nachdem Olaf Scholz Finanzminister Lindner gefeuert hat, ist klar: Im bevorstehenden Wahlkampf wird die Wirtschaft im Zentrum stehen. Eigentlich eine gute Ausgangslage für die politische Linke – wenn sie nicht so schwach wäre.
Bei VW steht ein massiver Stellenabbau bevor. Anstatt Werke zu schließen, müsse man VW und Co. zukunftsfest machen, so die Forderung von linker Seite. Dabei ist längst klar: Elektroautos können andere besser.
Autoarbeitern wird nachgesagt, bei der Verkehrswende zu bremsen. Soziologe Klaus Dörre erklärt im Interview, wie unterschiedlich die ökologische Transformation am Hallenboden ankommt und was das für Gewerkschaften bedeutet.
Donald Trump könnte in wenigen Tagen wieder Präsident der USA werden. Seine wirtschaftspolitischen Pläne sind eine Kampfansage: Er will die globale Konkurrenz mit Strafzöllen in die Knie zwingen und die Einkommenssteuer komplett abschaffen.