Die ganz große Koalition
Mit dem Sondervermögen über 100 Milliarden Euro bildet sich eine ganz große Koalition fürs Aufrüsten. Genau das ist das Problem – nicht die Umgehung der Schuldenbremse.
Ines Schwerdtner ist seit Oktober 2024 Bundesvorsitzende der Linkspartei. Von 2020 bis 2023 war sie Chefredakteurin und Host des Podcasts »Hyperpolitik«.
Mit dem Sondervermögen über 100 Milliarden Euro bildet sich eine ganz große Koalition fürs Aufrüsten. Genau das ist das Problem – nicht die Umgehung der Schuldenbremse.
Nach desaströsen Wahlergebnissen und inneren Konflikten blicken viele mit Häme oder Verzweiflung auf DIE LINKE. Doch es wäre geschichtsvergessener Unsinn, die Partei jetzt einfach aufzugeben.
»Heartstopper« und »Sex Education« sind zwei der beliebtesten Coming-of-Age-Serien auf Netflix. Sie sind herzerwärmend schön – doch sie nehmen eine Gegenwart vorweg, die es so noch gar nicht gibt.
Das Rohrwerk Maxhütte ist insolvent: Die hohen Gaspreise und verschleppte Investitionen haben den Betrieb ruiniert. Doch die Beschäftigten haben einen Plan, wie sie ihr Werk retten und klimafreundlich umbauen könnten.
Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe, eine der Ko-Vorsitzenden tritt kurz vor zwei Landtagswahlen ab. Für die LINKE geht es um alles – schon wieder.
Die Bundesregierung rüstet mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro die Bundeswehr auf und will künftig 2 Prozent des BIP fürs Militär ausgeben. Das ist der falsche Weg.
Seit neuestem versuchen Konservative wieder, den »Nationalsozialismus« mit dem Sozialismus gleichzusetzen. Nichts könnte falscher sein.
Mit Friedrich Merz an der Spitze hofft die CDU zu ihrem konservativen Kern zurückzufinden. Wem wird das gefährlich?
Gerade ist es ziemlich schmerzhaft, links zu sein. Doch wir haben auch ein paar gute Nachrichten.
Niklas Schenker sieht im Berliner Koalitionsvertrag erhebliche Schwächen – dennoch stimmt er dafür. Im JACOBIN-Interview erklärt der Mietenpolitiker der LINKEN, warum er in der Regierung die Chance sieht, den Enteignungs-Volksentscheid umzusetzen.
Lars Klingbeil greift nach dem SPD-Vorsitz. Das ist konsequent. Denn er vereint alles, was ein sozialdemokratischer Karrierist braucht.
Katalin Gennburg von der Linkspartei wurde erneut direkt ins Abgeordnetenhaus gewählt und ist Sprecherin für Stadtentwicklung. Sie meint: Ihre Partei sollte den rot-grün-roten Koalitionsvertrag ablehnen.