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Rot-Grün-Rot könnte die Weichen für eine neue Wohnpolitik in ganz Deutschland stellen

Das rot-grün-rote Sondierungspapier sorgt für Hysterie aus der Mitte und Kritik von weit links. Doch zumindest in der Wohnpolitik verspricht es, ein neues Kapitel für Berlins Mieterinnen und Mieter einzuleiten.

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Rot-Grün-Rot könnte die Weichen für eine neue Wohnpolitik in ganz Deutschland stellen
Die SPD hatte sich jahrelang gegen die Vergesellschaftung gewehrt. Dass sie jetzt trotzdem kommt, ist ein Erfolg der Linken. Bild: Funke Foto Services

Am Samstag erblickte das Sondierungspapier von Linken, Grünen und SPD das Licht der Öffentlichkeit. Die Vereinbarung bildet die Arbeitsgrundlage der drei Koalitionspartner in spe für die kommenden fünf Jahre in einer möglichen rot-grün-roten Koalition unter Führung von Elif Eralp als Regierender Bürgermeisterin. Die Ankündigung, große private Wohnungskonzerne mit mehr als 10.000 Wohnungen zu vergesellschaften, fand in den Medien bereits großen Widerhall. Auch innerhalb der Linken gab es bereits vereinzelte Kritik daran, die Vergesellschaftungsschwelle von 3.000 auf 10.000 Wohnungen heraufzusetzen.