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Regierungsbeteiligung hat bessere Kritiker verdient

Kurz vor der Berlin-Wahl formiert sich eine kleine innerparteiliche Opposition gegen eine Regierungsbeteiligung der Linken. Sie hat keine Lösung anzubieten – und doch legt sie den Finger in eine offene Wunde: Der Partei fehlt ein Plan dafür, politischen Wandel zu schaffen.

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Elif Eralp von der Linkspartei
Elif Eralp könnte Bürgermeisterin von Berlin werden. Aber ihre Pläne umzusetzen wird schwierig. Bild: IMAGO / Jens Schicke

Nur wenige Tage vor der Berlin-Wahl hat Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp gute Aussichten, die linkeste Bürgermeisterin der Hauptstadtgeschichte zu werden – oder zumindest seit Willy Brandt (was an sich eine ganze Menge wäre). Die Linkspartei hätte diesen Wahlsieg auch nötig: Nach einem weiteren blauen Auge in Sachsen-Anhalt bietet ihr Höhenflug in Berlin nun die Chance, zu beweisen, dass die von der Spitze vorgegebene Orientierung auf Haustürwahlkampf und Bezahlbarkeit sich in politischen Einfluss übersetzen lässt. Die Botschaft aus dem Karl-Liebknecht-Haus ist entsprechend eindeutig: Die Linke wird die Wahl gewinnen und Berlin regieren.