»Alles ist möglich« lautete der Wahlkampfslogan von Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt. Mit den gleichen Worten lassen sich am Tag nach der Wahl die politischen Prognosen überschreiben. Denn die Wahl hat zwar einen klaren Sieger hervorgebracht, aber keinen eindeutigen Ausgang. Die AfD hat trotz überragender 43,8 Prozent keine absolute Mehrheit, das Anti-AfD-Lager aber auch nicht, und dazwischen steht das BSW.
Sachsen-Anhalt offenbart den Bankrott der »Demokratieverteidigung«
Das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt macht deutlich, dass bloße Anti-AfD-Politik eine Sackgasse darstellt. Die Demokratie kann man nicht gegen überwältigende Mehrheiten und mobilisierte Nichtwähler verteidigen, sondern nur mit ihnen.
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