Lange Zeit glaubten Linke an den ewigen Fortschritt. Doch die Klimakatastrophe bringt uns an planetare und gedankliche Grenzen. Über die Macht einer apokalyptischen Erzählung.
IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban plädiert dafür, Klimabewegung und Klassenkampf nicht gegeneinander auszuspielen – als Sozialwissenschaftler und Vertreter der größten Einzelgewerkschaft der Welt.
Ganz anders wirtschaften, andere Produktionsverhältnisse – klingt unrealistisch, ist aber ohne große Veränderung schwer vorstellbar. Konkret gemacht, klingt ein Green New Deal plötzlich ganz plausibel.
Mit dreieinhalbtausend Stundenkilometern unterwegs erinnert sich ein Reporter, wie sich das Bahnfahren zu seinen Lebzeiten gewandelt hat. Eine Zugreise gestern, heute und morgen.
23. April 2054. Rede von Samara Kantorowitsch zum dreißigjährigen Bestehen der New Socialist Economics am Frankfurter Institut für Sozialforschung und Ökonomie.
Andreas Malm ist Humanökologe und forscht zu den Zusammenhängen von Klimawandel und Kapitalismus. Er erklärt, warum uns in der Klimakrise keine Zeit für eine Politik der kleinen Schritte bleibt.
Wir leben in einer Welt, in der die Rezepte linker Politik nicht mehr funktionieren und Parteien durch mediale Politik-Start-Ups ersetzt werden. Eine reale Dystopie.
Umweltschützerinnen protestieren gegen das Artensterben, Bauern kämpfen ums Überleben: In kaum einer Region zeigt sich der verfahrene Konflikt um die Agrarwende so deutlich wie im Nordwesten Deutschlands.
Die Klassengesellschaft und ihre Widersprüche kehren zurück in die deutsche Gegenwartsliteratur. Wir benötigen diese Romane, um unsere hochkomplexe und ungleiche Welt auch literarisch zu erschließen.