Arbeitslosigkeit ist ein Versagen der Wirtschaftspolitik. Für Betroffene und für die gesamte Gesellschaft ist sie mit hohen Kosten verbunden. Eine staatliche Jobgarantie kann dies verhindern und dauerhaft Vollbeschäftigung sichern.
Acht Jahre lang in Folge wurde Japan von ihm regiert. Jetzt gibt Shinzō Abe sein Amt auf. Als autoritärer Regierungschef stand er vor allem für eines: die Stärkung des Militärs, die Wiederbelebung des Nationalstolzes und den Bruch mit dem japanischen Pazifismus.
Nach dem Brand in Moria wird über katastrophale Zustände in Aufnahmelagern gesprochen. Dass Griechenland völkerrechtswidrig Grenzen abriegelt, um Geflüchtete abzuschrecken, wird von Europas Regierungen stillschweigend hingenommen.
Bernhard Sander ist Oberbürgermeister-Kandidat der LINKEN im urbanen Zentrum des Bergischen Landes: Wuppertal. Im Gespräch mit Jacobin erklärt er, was seine Kampagne ausmacht, und was Linke sich von seinem Namensvetter in den USA abschneiden können.
Die Initiative »Schule in Not« arbeitet in Berlin daran, die Schulreinigung in die öffentliche Hand zurückzuführen. Dazu hat sie der Sparpolitik den Kampf angesagt. Zwei Aktive berichten.
Der Historiker Rutger Bregman wurde über Nacht bekannt, als er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Milliardäre anprangerte. In seinem neuen Buch behauptet er, der Mensch sei »im Grunde gut«. Für eine andere Gesellschaft braucht es aber mehr.
Um eine Entlassungswelle während der Corona-Krise zu verhindern, führte die italienische Regierung ein zeitweises Kündigungsverbot und Kurzarbeit ein. Von letzterem profitieren vor allen Dingen die Unternehmen. Zufrieden geben sie sich damit nicht.
Linke Regierungen treffen auf einen feindlichen Staatsapparat. Soziale Reformen gab es dennoch – erkämpft nicht von progressiven Regierungen, sondern von den unteren Klassen selbst, wie die letzten 150 Jahre zeigen.
Als die Beschäftigten des Banking-Start-Ups N26 beschlossen einen Betriebsrat zu gründen, ging die Unternehmensführung aggressiv dagegen vor. Aller Versuche zum Trotz wird die Betriebsratswahl dennoch stattfinden. Aber wie geht es weiter?
Das Ziel des Sozialismus ist so einfach wie schön: Alle Menschen werden von Herrschaft befreit, verkümmerte Träume und Entfremdung werden ersetzt durch menschliche Entfaltung und grenzenlose Kreativität.
Manche Jobs sind so sinnlos, dass man sie am liebsten einfach abschaffen würde. Und von diesen unnützen Jobs gibt es heute mehr als je zuvor. Ein Gespräch mit David Graeber über Papierschubser, Katzen-Memes und nervtötenden Stumpfsinn im Büro.