Ein neuer Trend möchte den Feminismus niedlicher machen. Er ist Symptom einer Gesellschaft, die die Hoffnung aufgegeben hat, dass es wirklich anders gehen könnte.
Am 22. September 2024 ist der bedeutende marxistische Kulturtheoretiker Fredric Jameson verstorben. In diesem Essay, den er im Jahr zuvor verfasste, manövriert er durch die vielen Widersprüche des utopischen Denkens und Fühlens.
Vor 500 Jahren wurde dem Reformator Thomas Müntzer
der Kopf abgeschlagen. Mit seiner sozialrevolutionären
Bibelauslegung hatte er den Aufständischen im deutschen Bauernkrieg
eine Stimme gegeben und katholische wie lutheranische Fürsten in
Angst und Schrecken versetzt.
Seitdem Hannovers SPD die rot-grüne Koalition platzen ließ, regiert dort eine inoffizielle Deutschlandkoalition. Diese hat mit ihren Kürzungsplänen linke Kulturvereine ins Visier genommen: Um Gelder zu entziehen, sollte die umstrittene Extremismusklausel rehabilitiert werden.
Anfang Dezember 2024 verbreitete sich die Nachricht, dass der angesehene französische Widerstandskämpfer Serge Wourgaft im Alter von 108 Jahren verstorben sei. Mit ihm verlieren wir einen der letzten Augenzeugen des antifaschistischen Kampfes, der Europa von der Barbarei befreite.
Christian Lindner wird immer wieder beim Lügen ertappt und wähnt die Medien gegen sich verschworen. Vielleicht erlebt die FDP bald ihren D-Day – wenn sie aus dem Parlament fliegt, meint Ole Nymoen.
Frankreichs Premier Michel Barnier wurde wegen seines Sparkurses gestürzt – eine Chance für die Nouveau Front Populaire. Doch in der Linksallianz tobt ein Machtkampf, den Macron zur Spaltung der Linken nutzen könnte.
Der Plan der AfD, ihre Jugendorganisation zu reformieren, ist Ausdruck eines Richtungsstreits zwischen Pragmatikern und Fundamentalisten. Das Vorhaben zeigt: Die AfD will regierungsfähig werden.