Das Unternehmen hinter dem Frachtschiff, das den katastrophalen Brückeneinsturz in Baltimore verursachte, hat in der Vergangenheit Mitarbeiter daran gehindert, Verstöße und Sicherheitsbedenken an die Behörden zu melden.
Die AfD hat
ein Programm, das Reiche stark begünstigt, und wird doch von vielen Armen gewählt. Denn die Enttäuschung über die Politik
ist bei ihnen am größten. Will die Demokratie bestehen, muss sie für soziale
Gerechtigkeit sorgen.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro erklärt den US-geführten »War on Drugs« für verloren und geht einen anderen Weg, um den Drogenhandel einzudämmen: Statt Koka-Bauern mit tödlicher Repression zu begegnen, will er ihnen wirtschaftliche Alternativen bieten.
Sahra
Wagenknecht will abgelehnten Asylbewerbern die Geldleistungen
streichen. Doch das wäre unverantwortlich, verfassungswidrig – und
würde weder die Kommunen effektiv entlasten, noch die schlechten
Renten aufbessern.
Superreiche
und ihre Konzerne genießen großzügige Steuerprivilegien vor
Durchschnittsverdienern und Kleinunternehmen. Wenn die Politik nicht
zeigt, dass sie ihre Profitinteressen dem Gemeinwohl unterordnen
kann, sieht es schlecht aus für die Demokratie.
Schon in den 1960ern spielten Künstler mit dem Gedanken,
dass die sozialistische Kunst der Zukunft mit – oder gar von – Computern
gemacht werden könnte.
Die Rechtsextremen haben es geschafft, das
»Migrationsproblem« im Zentrum der gesellschaftlichen Debatte zu platzieren.
Als Nächstes werden sie ihre Fackeln an die Demokratie anlegen – wenn wir nicht
vorher einschreiten.
Ein Bundesstaat Europa ist unerreichbar, der ewige Zwischenstand
untragbar. Halten wird die EU nur, wenn sie Souveränität an die demokratischen
Staaten rückverteilt.