Die Krise bei VW geht uns alle an
Nicht nur VW steckt in der Krise, die gesamte deutsche Wirtschaft schrumpft. Gegen den drohenden brutalen Stellenabbau und die anhaltende Rezession hilft nur eine aktive Industriepolitik.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Nicht nur VW steckt in der Krise, die gesamte deutsche Wirtschaft schrumpft. Gegen den drohenden brutalen Stellenabbau und die anhaltende Rezession hilft nur eine aktive Industriepolitik.
Inflation ist eine Umverteilung von unten nach oben, gegen die es ein wirksames Mittel gibt: Preiskontrollen. Wie das funktioniert, erklärt die Ökonomin Isabella Weber im Interview.
Die italienische Regierung glaubt, die Identität ihres Landes sei durch Zuwanderung bedroht. Gleichzeitig braucht Italiens Wirtschaft billige Arbeitskräfte. Melonis Lösung? Sie schafft eine migrantische Arbeiterklasse ohne Bürgerrechte.
Wer in Unternehmen oder Staaten investieren will, kommt an Ratingagenturen nicht vorbei. Dabei sind Ratingagenturen nicht nur extrem mächtige Marktteilnehmer – sie bestimmen die Spielregeln des Kapitalmarkts selbst.
Nachdem Olaf Scholz Finanzminister Lindner gefeuert hat, ist klar: Im bevorstehenden Wahlkampf wird die Wirtschaft im Zentrum stehen. Eigentlich eine gute Ausgangslage für die politische Linke – wenn sie nicht so schwach wäre.
Bei VW steht ein massiver Stellenabbau bevor. Anstatt Werke zu schließen, müsse man VW und Co. zukunftsfest machen, so die Forderung von linker Seite. Dabei ist längst klar: Elektroautos können andere besser.
Autoarbeitern wird nachgesagt, bei der Verkehrswende zu bremsen. Soziologe Klaus Dörre erklärt im Interview, wie unterschiedlich die ökologische Transformation am Hallenboden ankommt und was das für Gewerkschaften bedeutet.
Donald Trump könnte in wenigen Tagen wieder Präsident der USA werden. Seine wirtschaftspolitischen Pläne sind eine Kampfansage: Er will die globale Konkurrenz mit Strafzöllen in die Knie zwingen und die Einkommenssteuer komplett abschaffen.
Im Berliner ÖPNV sind Notfahrpläne zur neuen Normalität geworden. Anstatt das anhaltende U-Bahn-Chaos zum Anlass für eine Investitionsoffensive zu nehmen, plant die CDU-Verkehrsministerin, die BVG auf Sparkurs zu setzen.
Liberale Politiker und Ökonomen warnen davor, dass eine Erhöhung des Mindestlohns zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen würde. Diese Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen.
Obwohl die Inflation bereits deutlich unter 2 Prozent liegt, senkt die EZB die Leitzinsen nur zögerlich – aus Angst vor einem erneuten Preisanstieg. Dabei spricht im Grunde nichts gegen ein höheres Inflationsziel.
Die Ampel wollte Langzeitarbeitslose, die eine Beschäftigung aufnehmen, mit einer 1.000-Euro-Prämie belohnen. Doch nun torpediert auch die SPD diesen Vorstoß. Daran zeigt sich, wie verlogen die Bürgergeldreform von Anfang an war, meint Ole Nymoen.