Das Problem mit Degrowth
Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert einen radikalen Wandel. Doch die Idee des Postwachstums koppelt die Vision einer sozialistischen Zukunft an eine Reduzierung der Wirtschaftsleistung. Das ist der falsche Weg.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert einen radikalen Wandel. Doch die Idee des Postwachstums koppelt die Vision einer sozialistischen Zukunft an eine Reduzierung der Wirtschaftsleistung. Das ist der falsche Weg.
Marktbasierte Methoden werden uns nicht rechtzeitig in eine nachhaltige Wirtschaft führen. Soll die Transformation gelingen, müssen wir Formen demokratischer Planung entwickeln.
Mit illegalen Aktiendeals haben Banken Milliardenprofite auf Kosten der Allgemeinheit gemacht. Während der Staat bei Armutsdelikten ganz genau hinschaut, werden Finanzakteure und Banken laufen gelassen.
Wir brauchen einen öffentlichen Nahverkehr, der pünktlich ist, gut angebunden und erschwinglich. Anstatt dafür Geld in die Hand zu nehmen, subventioniert die Ampel Elektro-Luxuskarossen für Besserverdiener.
Überall herrschen klamme Kassen, in Deutschland wird die Schuldenbremse zur Staatsideologie. In der Schweiz hingegen klagt man über zu hohe Steuereinnahmen – und investiert diese in Blockchain.
Samsung ist das Aushängeschild des südkoreanischen Kapitalismus und einer der größten Tech-Giganten der Welt. Erstmals in der Firmengeschichte treten die dortigen Beschäftigten in den Streik – und zwar unbefristet.
Finanzminister Lindner warnte kürzlich vor Anleihekäufen durch die EZB und hat sich damit den Spott der Zentralbanker eingehandelt. Dieser Konflikt offenbart, wie unterschiedliche Paradigmen des Krisenmanagements aufeinanderprallen.
Die Ampel plant härtere Sanktionen beim Bürgergeld und gleichzeitig eine Erhöhung des Rüstungsetats. Daran zeigt sich: Die breite Bevölkerung soll ökonomisch entmachtet werden, damit sie soziale Einschnitte williger akzeptiert.
Sahra Wagenknecht behauptet, dass Migration den Lebensstandard arbeitender Menschen in Deutschland verschlechtert. Das ist schlichtweg falsch.
Statt die Deutsche Bahn auf Vordermann zu bringen, werden Linien im Osten lahmgelegt und der Service verschlechtert. Warum? Damit die Bahn für den Staat Gewinne abwirft.
Union und FDP übernehmen gerade die AfD-Forderung, ukrainischen Geflüchteten das Bürgergeld zu streichen. Das sei im Interesse des »deutschen Steuerzahlers«. Tatsächlich nützt das nur den Unternehmen.
Wer rechte Parteien schwächen will, muss ihren Nährboden austrocknen und die massive Einkommens- und Vermögensungleichheit ernsthaft bekämpfen. Dafür braucht es Mehrheiten – und die erreicht man nicht durch Appelle an die Moral.