Keine Lindnerung
Nichts wird besser werden, solange alle die Geschichte glauben, Schulden seien schlecht.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Nichts wird besser werden, solange alle die Geschichte glauben, Schulden seien schlecht.
Investitionspakete in den USA, Preiskontrollen in Deutschland – wackeln etwa die neoliberalen Dogmen? Die Ökonomin Stephanie Kelton weiß, was dran ist und wo es noch hakt.
Die Ampel hat Geld. Dummerweise nur für Geopolitik.
Wie ein nachhaltiger Sozialismus aussehen könnte – und wie wir da hinkommen.
Weil die Ampel die Krise nur weiter verschärft, müssen die Gewerkschaften den engen Rahmen der Tarifpolitik sprengen.<b></b>
Die Ampel hat den Bundeshaushalt für 2024 vorgestellt – und es kommt noch schlimmer als erwartet. Worauf sich die Menschen im neuen Jahr freuen dürfen: steigende Preise, weniger Sozialstaat und anhaltende Wirtschaftskrise.
Die Wirtschaft hinkt der politischen Demokratie weit hinterher: Im Betrieb sind Beschäftigte nicht Bürger, sondern Untergebene. Doch engagierte Betriebsräte und demokratisch geführte Unternehmen zeigen, dass es nicht dabei bleiben muss.
Immer wieder wird der Neoliberalismus totgesagt, doch wie sich herausstellt, hat er viele Leben. Mit dem Urteil aus Karlsruhe ist er nun wieder bei Kräften. Doch die Schuldenbremse abzuschaffen, bleibt die Voraussetzung für echten politischen Fortschritt.
Heute streiken Amazon-Beschäftigte in Europa, Großbritannien und den USA. Hinter ihnen steht ein breites Bündnis von Aktivistinnen und Abgeordneten, die entschlossen sind, Amazons arbeiterfeindliche und klimaschädliche Praktiken zu beenden.
Auf deutschen Baustellen geschehen immer wieder Unfälle – mitunter tödliche, wie zuletzt in der Hamburger Hafencity. Hinter diesem Schicksal, das besonders oft Arbeiter aus Osteuropa ereilt, steht ein System von Subunternehmen und politischem Desinteresse.
Nach sechs Wochen Streik hat die Gewerkschaft UAW den drei großen US-Autoherstellern bedeutende Zugeständnisse abgerungen. Stimmen die Mitglieder dem Vertrag zu, gibt es nicht nur höhere Löhne, sondern auch neue Arbeitsplätze und ein stärkeres Streikrecht.
Robert Habecks neue Industriestrategie geht mitunter in die richtige Richtung, doch sie birgt auch einige Probleme. Das größte: Sie ist nur ein Debattenbeitrag, nicht der handfeste Plan, den es bräuchte. Und einen solchen wird es mit der Ampel nicht geben.