Imperial sind immer die anderen
Neuerdings werfen sich Großmächte gegenseitig vor, imperialistisch zu sein. Ein analytischer Begriff wird zur moralischen Empörungsfloskel degradiert.
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Neuerdings werfen sich Großmächte gegenseitig vor, imperialistisch zu sein. Ein analytischer Begriff wird zur moralischen Empörungsfloskel degradiert.
Um Russlands Invasion der Ukraine zu verstehen, muss man die postsowjetischen Kapitalisten kennen.
In der Ukraine herrscht Krieg – für deutsche Kulturschaffende ein Anlass, ihre heroische Seite zu entdecken.
Der Ukrainekrieg erschüttert die globale Ordnung, die sich nach dem Kalten Krieg etabliert hat. Wie es soweit kommen konnte und wohin es in Zukunft gehen könnte, erklärt der Weltsystemtheoretiker Georgi Derluguian.
»Dritte Welt« klingt heute abwertend. Doch ursprünglich stand das Wort für ein politisches Projekt jenseits der Rivalitäten des Kalten Krieges.
Im JACOBIN-Interview diskutieren <b>Isabella Weber</b> und <b>Fabio De Masi,</b> was der Staat tun könnte, um das Schlimmste bei den Preisexplosionen zu verhindern, und was die Ampel davon abhält.
Im JACOBIN-Interview räumt Vivek Chibber mit den Irrtümern der klassischen Imperialismustheorie auf.
Der »Krieg gegen den Terror« in Afghanistan hat nicht nur sein Ziel verfehlt. Seine Verwerfungen reichen bis in die Ukraine.
Vor allem Linksliberale hegen eine gewisse Angstlust vor rechtsradikalen Protesten im Herbst. Doch diese Angst ist ein schlechter Ratgeber.
»Zeitenwende« heißt: Das Militär ist der Regierung dreimal so viel wert wie die Bevölkerung.
Das neue Entlastungspaket der Bundesregierung wird eine soziale Notlage nicht verhindern können.
Warum wir diese Kampagne brauchen.