Genug für alle
Der Linken fehlt die gesellschaftliche Verankerung, um Menschen in dieser Krise für sich zu gewinnen. Ein Kampagnenvorschlag.
Texte zu Politik in Deutschland, Europa und der Welt.
Der Linken fehlt die gesellschaftliche Verankerung, um Menschen in dieser Krise für sich zu gewinnen. Ein Kampagnenvorschlag.
Japans Rechte nutzt das Andenken an den ermordeten Premier Shinzō Abe, um ihre Macht zu festigen.
In Chile sollte eine neue Verfassung das Erbe Pinochets brechen. Doch Millionen von Menschen, die durch sie ermächtigt werden sollten, lehnten den Entwurf ab.
William Ruto ist auf einer populistischen Welle ins Präsidentenamt geritten. Nun will er Kenia die geopolitische Vorherrschaft in Ostafrika sichern.
Bolsonaro hat versucht, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl gerichtlich anzufechten. Er behauptet, nur wegen kaputter Wahlmaschinen verloren zu haben. Das Gericht hat die Klage zwar abgewiesen, aber Bolsonaro wird seine Niederlage nicht so schnell eingestehen.
Auch die Schweizer Nationalbank hat inzwischen den Leitzins erhöht. Die Inflation wird das nicht ausbremsen. Stattdessen wird vor allem die Kaufkraft der Beschäftigten gemindert.
Aus falsch verstandener Solidarität mit der Ukraine will der Bundestag heute eine Resolution verabschieden, die die sowjetische Hungersnot als Genozid einstuft. Dieser Vorstoß ist missbrauchsanfällig und wissenschaftsfeindlich.
Mit der Forderung, »die Immobilienlobby« abzuwählen, macht die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen indirekt Wahlkampf für die Grünen. Doch auch unter der grünen Spitzenkandidatin Bettina Jarasch ist keine Umsetzung des Volksentscheids zu erwarten.
Putins Wirtschaft ist jetzt offiziell in der Rezession. Aber die Krise ist schwerwiegender, als die Zahlen vermuten lassen.
In Großbritannien tobt die Preiskrise. Aber Millionen Menschen im Land setzen sich zur Wehr. Und zwar genau dort, wo sie am meisten ausgebeutet werden: am Arbeitsplatz.
Nach dem Klimagipfel COP27 in Scharm El-Scheich steuert die Welt weiterhin auf eine katastrophale Erderwärmung zu. Einziger Hoffnungsschimmer: die neue Klimapolitik Brasiliens.
Rechtsextreme in Brasilien und Israel verstehen sich als »Grundbesitzer« ihrer Länder. Ihre Politik folgt derselben Erzählung: Sie begreifen das Land als ihr rechtmäßiges Eigentum, das sie mit Gewalt gegen »Eindringlinge« verteidigen müssen.