Rechenzentren sind bezwingbar
Tech-Giganten meinten, ihre KI-Rechenzentren hinbauen zu können, wo sie wollen. Doch jetzt regt sich breiter Widerstand – über politische Lager hinweg.
Tech-Giganten meinten, ihre KI-Rechenzentren hinbauen zu können, wo sie wollen. Doch jetzt regt sich breiter Widerstand – über politische Lager hinweg.
Migration bringt Herausforderungen mit sich. Wo sie zur Mutter aller Probleme erklärt wird, offenbart das aber vor allem eine Identitätskrise der Aufnahmeländer.
Der demokratische Kapitalismus steckt in der Polykrise – Bahn, Schulen und Wohnungen verfallen, weil der Staat pleite ist. Brandmauern gegen die AfD ändern daran wenig. Es braucht nicht einfach eine Offensive gegen rechts, sondern auch gegen das Kapital.
Nicht Konsumnachfrage auf dem »freien Markt« hat uns den KI-Boom beschert, sondern hochkonzentriertes Kapital, das von wenigen mächtigen Männern kontrolliert wird. Entsprechend sollten auch sie, und nicht wir, für seine verheerenden Folgen aufkommen.
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September droht die AfD eine absolute Mehrheit zu erreichen. Noch ist es nicht zu spät, das zu verhindern – aber die dafür nötige gesellschaftliche Mobilisierung bleibt bisher aus.
Der ökonomische Mainstream behauptet, der Kapitalismus beruhe auf Konkurrenz. Doch heute ist an die Stelle des Wettbewerbs das Errichten privater Imperien getreten – und wir alle zahlen den Preis dafür.
Darf ein Staat Kriegsdienst von seinen Bürgern verlangen, wenn er nicht alles für den Frieden unternimmt – und nicht einmal über das Oberkommando über seine eigenen Streitkräfte verfügt? Die angebahnte Rückkehr zur Wehrpflicht wirft Fragen auf.
Der Kapitalismus ist weder natürlich noch freiheitlich. Wollen wir uns wirklich emanzipieren, müssen wir mit einer Reihe falscher Vorstellungen brechen.
Rosa fragt sich, ob sie mit jemandem eine Beziehung führen kann, dessen Leben sich um Profit dreht. Şeyda Kurt findet: Auch ein Unternehmer kann ein guter Partner und Genosse sein.
Extremwetter und Ungleichheit führen zusammen zu Zehntausenden Todesfällen. Diese ließen sich verhindern – mit der richtigen Infrastruktur- und Sozialpolitik.
Die EU muss nicht als Disneyland oder als Gated Community enden. Der Abschied von Großmachtfantasien könnte auch befreiend wirken.
CDU und CSU übernehmen Positionen der AfD. Aber das gehört leider zum Standardrepertoire konservativer Parteien. Diese Entwicklung unter »Faschisierung« zu fassen, überstrapaziert den Begriff und erschwert die Analyse der Gegenwart.