Der
Vergrößerung des BRICS-Bündnisses schlägt aus dem Westen
Entrüstung entgegen. Noch
gibt es aber keinen Grund, sich um die US-geführte Weltordnung zu
sorgen.
Genauso wenig sollten wir uns aber vor einer multipolaren Weltordnung
fürchten.
Großbritanniens öffentliches Gesundheitssystem NHS ist in der Bevölkerung beliebt, aber nicht bei neoliberalen Politikern. Jetzt droht ihre Strategie aufzugehen, die Menschen privaten Anbietern in die Hände zu treiben.
Die Neue Alte Linke ist hin- und hergerissen zwischen Drogenkonsum und Abstinenz, Spontanität und Disziplin, Grundeinkommen und Planwirtschaft. Ihr jüngstes Trauma: Der Neoliberalismus stirbt – aber ohne ihr Zutun.
Nachdem die Revolution in Deutschland fehlschlug, hätte es ehrliche Aufarbeitung gebraucht. Stattdessen begab sich die kommunistische Führung auf die Suche nach Sündenböcken.
Georg
Lukács fragt in seinem Klassiker »Geschichte
und Klassenbewusstsein« nach
der richtigen politischen Organisationsform – und zeichnet einen
Weg zwischen individualistischer Unverbindlichkeit und starrer
Parteidisziplin.
Nach dem Ersten Weltkrieg war die Bauern- und Arbeiterbewegung kaum irgendwo so gut organisiert wie in Bulgarien. Von dort aus sollte die Revolution nach ganz Europa exportiert werden. Doch nicht mal ein Jahrzehnt später war die Linke des Landes am Boden.
Während
Deutschland 1923 nach rechts abdriftet, bilden in Sachsen SPD und KPD
eine progressive Regierung. Sie wollen die Demokratie ausbauen –
aber dann kommt die Reichswehr.
Rechte wollen die Insel Lampedusa zum Symbol für eine vermeintliche »Flüchtlingsflut« machen. In Wirklichkeit zeigt sich vor Ort das Versagen der EU, sichere Migrationsrouten und eine tragfähige Infrastruktur für echte humanitäre Hilfe zu schaffen.