Globalisierung ist Klassenkampf von oben und hat viele Arbeiter den Rechten in die Arme getrieben. Die Linke braucht Antworten auf die Probleme, die durch die globale Mobilität des Kapitals entstehen. Kapitalverkehrskontrollen wären ein Anfang.
Der Fußball wird von dubiosen Finanzgeschäften gekapert und von fragwürdigen Investoren kontrolliert. Die Fans sind dabei die Leidtragenden. Sie können kaum mitbestimmen und werden vor allem abgezockt.
Wegen der Sparpolitik der Ampel fehlen den Krankenkassen 9 Milliarden Euro. Die Rechnung begleichen müssen die gesetzlich Versicherten. Aber es ginge auch anders.
Die Neue Volksfront erscheint als die aussichtsreichste Kraft, Marine Le Pens Sieg bei den anstehenden Neuwahlen in Frankreich zu verhindern. Doch es herrscht Unruhe in der linken Allianz.
Die USA wie auch China versuchen, die Gefahr eines neuen Kalten Krieges herunterzuspielen – wenig überzeugend. Die Veränderungen in der Weltwirtschaft bewirken eine neue imperialistische Rivalität, während mehrere regionale Konflikte für Zündstoff sorgen.
Die Linkspartei braucht ein neues, erkennbares Profil. Statt einen bunten Blumenstrauß an Themen anzubieten, sollte sie sich auf die Wohnungsfrage fokussieren. Denn hier steht bereits eine Mehrheit der Menschen hinter linken Konzepten.
Immer mehr Medien haben genug davon, Journalismus für Normalos zu machen, und erproben ein neues Geschäftsmodell: teure Newsletter für zahlungskräftige »Entscheider« in Politik und Wirtschaft.
Der entfesselte Wohnungsmarkt frisst nach und nach die historische Berliner Subkultur. Das Tuntenhaus in der Kastanienallee konnte ihm aber noch einmal entkommen.
Die Mächtigen in Hollywood versprechen eine »Demokratisierung des Storytellings« durch KI. In Wahrheit träumen sie aber davon, ihre lästigen Arbeitskräfte loszuwerden.