Frankreichs Präsident hat Neuwahlen ausgerufen, um zu zeigen, dass das Land noch hinter ihm steht. Das ging nach hinten los. Die Ergebnisse des ersten Wahlgangs deuten darauf hin, dass der rechtsextreme Rassemblement National das Parlament dominieren wird.
Statt die Deutsche Bahn auf Vordermann zu bringen, werden Linien im Osten lahmgelegt und der Service verschlechtert. Warum? Damit die Bahn für den Staat Gewinne abwirft.
Hinter der Fassade zweifelt das Partei-Establishment der Demokraten schon lange daran, ob Joe Biden noch als Präsident geeignet ist. Mit der TV-Debatte vom vergangenen Donnerstag ist diese Fassade gefallen.
Union und FDP übernehmen gerade die AfD-Forderung, ukrainischen Geflüchteten das Bürgergeld zu streichen. Das sei im Interesse des »deutschen Steuerzahlers«. Tatsächlich nützt das nur den Unternehmen.
Israels Atomprogramm ist ein offenes Geheimnis, das erst durch die Unterstützung westlicher Länder entstehen konnte. Die zynische Missachtung der nuklearen Nichtverbreitung macht die Welt gefährlicher für uns alle.
In der Fördergeld-Affäre um FDP-Ministerin Stark-Watzinger offenbart der Liberalismus der Liberalen seinen autoritären Kern: Wer sich traut, die im Namen der Staatsräson erfolgten Polizeieinsätze an Hochschulen zu hinterfragen, soll zum Schweigen gebracht werden.
Die Jugend radikalisiert sich nach rechts und nicht nach links. Einige suchen die Ursache dafür bei Social-Media-Plattformen wie TikTok. Aber TikTok allein kann diese Entwicklung nicht erklären.
Die Regisseurin und Drehbuchautorin Agnieszka Holland setzt sich seit Jahrzehnten mit dem ehemaligen Ostblock auseinander. Ihre Filme öffnen Fenster in die Lebenswirklichkeiten in Zeiten der Revolution, der Shoa und des Postsozialismus.
Die richtige Antwort auf den zunehmenden Antisemitismus ist gemeinsamer Widerstand gegen den Krieg in Gaza, nicht Repression gegen Palästinenser und Linke.
Wer rechte Parteien schwächen will, muss ihren Nährboden austrocknen und die massive Einkommens- und Vermögensungleichheit ernsthaft bekämpfen. Dafür braucht es Mehrheiten – und die erreicht man nicht durch Appelle an die Moral.
Bei US-Medienhäusern wurden zuletzt massenhaft Mitarbeitende entlassen. Immer mehr Lokalzeitungen schließen und besonders arme Regionen sind inzwischen zu »Nachrichtenwüsten« verkommen. Doch es gibt einen Weg aus der Krise.