Die GDL bestreikt erneut die Bahn, fordert kürzere Arbeitszeiten und bessere Löhne. Friedrich Merz dagegen wünscht sich mehr Arbeitseinsatz, weniger Streikrecht und Bahnprivatisierung. Nicht die Streiks, sondern Politiker wie er bedrohen unseren Wohlstand.
Die Wut auf die Grünen ist nicht unbegründet: Sie haben sich im Eiltempo aus der Hoffnung der Linksliberalen zur Status-quo-Partei entwickelt, die die unsoziale Regierungspolitik mitträgt und dabei den Klimaschutz unpopulär macht.
Der marxistische Soziologe Erik Olin Wright, der heute vor fünf Jahren verstarb, versuchte sein Leben lang, die Welt zu verstehen, um sie zu verändern. Die posthume Übersetzung seines Werks ins Deutsche trägt dazu bei, diese Arbeit heute fortzusetzen.
Die Forderung nach einem AfD-Verbot ist gut gemeint. Es ist jedoch keinesfalls sicher, dass ein Verfahren glücken würde – und bannen lässt sich die Rechtsentwicklung juristisch sowieso nicht. Man muss die AfD politisch schlagen.
Anders als viele andere Science-Fiction-Klassiker präsentiert »Star Trek« eine optimistische Vision von der Zukunft der Menschheit: Die Demokratie triumphiert, die Ausbeutung hat ein Ende und die materiellen Bedürfnisse aller Menschen werden befriedigt.
Indem die Regierung die Armut erhöht und den Abschiebeapparat ausbaut, verteidigt sie nicht die Demokratie, sondern ermöglicht den Aufstieg der Rechten. Die Ampel-Parteien sind Teil des Problems, nicht der Lösung.
Man muss es kritisieren, wenn Menschen aus der Arbeiterklasse sozial und kulturell abgewertet werden. Doch wer mit diesem Unrecht aufräumen will, muss vor allem das System der Ausbeutung konfrontieren, das unserer Wirtschaftsweise eingeschrieben ist.
Donald Trump hat kaum Wahlkampf in Iowa geführt und trotzdem einen historischen Sieg errungen. Joe Biden sollte langsam klar werden, dass es bei der Präsidentschaftswahl mehr braucht als das ewige »Wählt mich, denn ich bin nicht Trump«.
Die ukrainischen Gewerkschaften haben sich im
Widerstand gegen die russische Aggression verdient gemacht. Doch anstatt sie
dafür zu belohnen, nutzt ihre Regierung den Krieg, um arbeiterfeindliche
Maßnahmen durchzusetzen.
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</b>In unserer krisengeschüttelten Zeit bieten einige Influencer an, was man als »Lifestyle-Faschismus« bezeichnen könnte: den Versuch, die Gesellschaft umzugestalten, indem man seinen gebeutelten männlichen Körper neu formt.
Israel hat sich von pragmatischer Realpolitik abgewandt. Doch die Alternative – die vollständige Vernichtung seiner Feinde – ist unerreichbar. Und bis die israelische Regierung dies einsieht, könnte es für die Mehrheit der Palästinenser zu spät sein.