Der erste dokumentierte Streik der Geschichte vor über 3000 Jahren entzündete sich an ausbleibenden Essensrationen. Über die Verschiedenheit der Epochen hinweg bezeugt er eine geteilte Realität von Arbeitenden in allen Klassengesellschaften.
Die großen Tech-Konzerne schöpfen über ihre Cloud-Dienste massenhaft Daten aus der Landwirtschaft ab. Sind diese Daten notwendig ein Herrschaftsinstrument oder können sie auch Werkzeug der Befreiung sein?
Die deutsche Fleischindustrie verschleißt Körper und Psyche ihrer Arbeiter und opfert Millionen von Tieren für den Profit. Schlachter wie Geschlachtete haben ein gemeinsames Interesse, von diesem System befreit zu werden.
Chemiekonzerne verkaufen Pestizide, die im Westen bereits verboten wurden, unbehelligt weiter in den Globalen Süden. Kenianische Bauern und Landarbeiter, die mit ihrer Gesundheit dafür bezahlen, wehren sich jetzt gegen das Unrecht.
Union und SPD wollen Ländern verbieten, zu vergesellschaften. Damit greifen sie nicht nur den Berliner Volksentscheid an, sondern auch ein demokratisches Instrument, das weit über den Wohnsektor hinaus Potenzial hat.
AfD und Linke feiern Wahlerfolge, während die politische Mitte an Zustimmung verliert. Viele Beobachter sehen darin ein Comeback geschlossener Weltanschauungen. Doch entscheidend ist etwas anderes: Wer die Lebenswelt der Menschen anspricht.
Das rot-grün-rote Sondierungspapier sorgt für Hysterie aus der Mitte und Kritik von weit links. Doch zumindest in der Wohnpolitik verspricht es, ein neues Kapitel für Berlins Mieterinnen und Mieter einzuleiten.
John Mearsheimer und Stephen Walt machen Israel für die militärischen Fiaskos der USA im Nahen Osten verantwortlich. Doch vom Irak- bis zum Irankrieg hatte Washington seine eigenen Gründe für Kriege in der Golfregion.
Benjamin Netanjahu könnte Ende Oktober abgewählt werden. Aber die Opposition steht selbst weit rechts und lehnt Frieden ab. Der Historiker Adam Raz erklärt, warum ein Ende der Netanjahu-Ära noch keinen politischen Neuanfang bedeuten würde.
Lange war wenig über Arbeitsbedingungen bei Tesla bekannt. Eine neue Studie zeigt jetzt, wie hoher Arbeitsdruck, undurchsichtige Löhne und eine gespaltene Belegschaft den Alltag im Werk prägen. Das könnte bald in der ganzen Autoindustrie Schule machen.
Zwei Jahre nach Novi Sad ist die Studentenbewegung stark genug, Vučić zu gefährden. Aber ihr Programm bleibt vage und die Liste heterogen. Will sie erfolgreich sein, muss sie auch mit dem Neoliberalismus brechen.