Heute vor 218 Jahren wurde Wilhelm Weitling geboren. Der Zeitgenosse von Karl Marx wollte mit Bibel und Kommunismus eine gerechte Gesellschaft begründen – sein Werk zeigt, dass Sozialismus und Christentum nicht immer Gegensätze sein müssen.
Chinas Internet war einmal relativ offen. Heute ist es ein streng kontrolliertes Ökosystem, das für Menschen im Westen eine weitgehend unbekannte Welt ist. Aber das heißt nicht, dass das westliche Internet »frei« und das chinesische »autoritär« ist.
Bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen gibt es ein enges Rennen zwischen Lula und Flávio Bolsonaro. Die Wahl am Sonntag ist ein regelrechter Kampf zwischen den demokratischen Kräften Brasiliens und einem reaktionären Block, der zurück an die Macht will.
Rechtsradikale Parteien in Europa haben lange betont, sie würden ihre eigenen Länder an erste Stelle setzen. Doch heute unterstützen sie sklavisch den jüngsten Krieg der USA und Israels.
Teile der Linkspartei verfolgen eine Annäherung an den außenpolitischen Mainstream der Bundesrepublik. Das hieße jedoch, 175 Jahre Geschichte und kritische Theoriebildung zu internationalen Beziehungen und zur EU auszublenden.
Die dauernde Eskalation im Nahen Osten feuert auch die Krise der Lebenshaltungskosten weiter an. Soll die Inflation nicht den Rechten in die Karten spielen, müssen Linke die Verantwortlichen klar benennen.
Im Interview erklärt die Ökonomin Mona Ali, wie die USA die mächtigste Währung der Welt einsetzen, um ihr Imperium und ihre herrschende Klasse zu stützen – und wie Donald Trumps Leichtsinn das System zum Einsturz bringen könnte.
Nach den Landtagswahlen 2026 zeichnet sich das Ende der politischen Mitte ab. Aus ihrem Zerfall könnte ein neues Parteiensystem hervorgehen – mit mehr Parteien, breiteren Bündnissen und experimentelleren Regierungen.
Die IG Metall will Boom-Betriebe belohnen und Krisenbetriebe schonen. Das ist nachvollziehbar, aber diese Unterscheidung droht genau die Solidarität zu untergraben, von der Gewerkschaften leben.
TikTok, Instagram und Co. sind für linke Politik längst unverzichtbar. Doch wer Menschen dort erreichen will, muss sich den Regeln von Konzernen, Algorithmen und Werbetreibenden unterwerfen. Eine sozialistische Gegenöffentlichkeit braucht mehr als Reichweite.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Forderung nach Vergesellschaftung von Wohnkonzernen in Berlin mit Antisemitismusvorwürfen begegnet wird. Schon 2019 versuchte die SPD, die Kampagne Deutsche Wohnen & Co Enteignen als Gefahr für Juden darzustellen.